ein Land zwischen Stille, Stärke und Schönheit
Oman
Das Sultanat Oman liegt im Osten der Arabischen Halbinsel und grenzt an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, den Jemen sowie an das Arabische Meer und die Straße von Hormuz. Mit einer Fläche von rund 310.000 km² und knapp fünf Millionen Einwohnern ist es ein Land der Gegensätze: weite Landschaften, ursprüngliche Dörfer – und gleichzeitig moderne Städte wie Muscat, die Hauptstadt.
Wer zum ersten Mal nach Oman reist, spürt schnell: Hier ticken die Uhren etwas anders.
Und das ist gut so.
Zwischen Moderne und Tradition
Oman gilt heute als eines der sichersten und stabilsten Länder der Region. Seit den 1970er Jahren hat sich das Land enorm entwickelt: Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen – alles wurde modernisiert, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Das verdankt Oman vor allem Sultan Qaboos, der das Land über viele Jahrzehnte geprägt hat. Auch wenn Oman eine absolute Monarchie ist, gibt es eine Verfassung, gewählte Räte und eine bemerkenswert offene Grundhaltung – besonders im Vergleich zu vielen Nachbarstaaten.
Arabisch ist die Amtssprache, aber Englisch ist überall weit verbreitet. Die Währung ist der Omanische Rial (OMR), der fest an den US-Dollar gekoppelt ist. Und obwohl viele Menschen in den Städten leben, ist das Leben in den Bergdörfern und an den Küsten bis heute stark von Traditionen geprägt.
Was Oman so besonders macht
Oman ist kein Land für Massentourismus.
Und genau das macht es so reizvoll. Statt riesiger Hotelanlagen findet man hier oft kleine, persönlich geführte Gästehäuser. Statt touristischer Show-Events erlebt man echte Gastfreundschaft – still, respektvoll und herzlich.
Die Landschaft ist atemberaubend vielfältig: zerklüftete Gebirge, weite Wüsten, grüne Oasen, traumhafte Strände und historische Städte aus Lehm und Sandstein.
Was Oman auszeichnet, ist nicht der laute Wow-Effekt. Es ist die stille Schönheit. Die Echtheit. Die Begegnung mit Menschen, die stolz auf ihr Land sind – und es gerne zeigen.
Warum ich mich für Oman entschieden habe
Ich (Gründerin Anissa) kam zum ersten Mal nur, um Erfahrungen im Job zu sammeln. Und fand viel mehr, als ich erwartet hatte. Oman hat mich nicht nur mit seinen Landschaften beeindruckt, sondern auch mit seiner Atmosphäre, seiner Ruhe, seiner Würde. Ich blieb. Heute nenne ich dieses Land mein zweites Zuhause – und teile es mit anderen.
Denn ich glaube: Wer einmal hier war, versteht sehr schnell, warum.
Was dich bei einer Reise nach Oman erwartet
- Natur pur: Vom schroffen Hadschar-Gebirge über die Dünen der Wahiba-Wüste bis zu grünen Wadis wie Wadi Shab oder Wadi Bani Khalid.
- Kultur und Geschichte: Jahrhundertealte Forts, Lehmstädte wie Bahla (UNESCO-Weltkulturerbe), lebendige Souks, und eine Musik- und Erzählkultur, die tief verwurzelt ist.
- Authentische Begegnungen: Omanis sind zurückhaltend, aber sehr gastfreundlich. Wer mit Respekt reist, wird herzlich aufgenommen – und oft eingeladen.
- Kulinarische Entdeckungen: Reis mit Safran, gegrillter Fisch, süßes Halwa, frische Datteln und natürlich omanischer Kaffee mit Kardamom.
- Sicherheit und Stabilität: Oman ist ein extrem sicheres Reiseland – auch für alleinreisende Frauen oder Familien mit Kindern.
Ein Reiseziel mit Tiefgang
Was Oman für Reisende so besonders macht, ist die Vielschichtigkeit: zerklüftete Bergwelten, palmengesäumte Wadis, weitläufige Wüsten, historische Lehmstädte – und dazwischen eine stille Freundlichkeit, die nicht inszeniert wirkt.
Für mich war genau das der Grund, warum ich mich entschieden habe, hierher zu kommen – und geblieben bin. Oman ist kein Ort, an dem man einfach nur Urlaub macht. Es ist ein Land, das etwas mit einem macht. Wer sich darauf einlässt, wird mit Eindrücken zurückkehren, die lange nachwirken – und oft mit dem Wunsch, irgendwann zurückzukehren.
Fazit: Oman erleben heißt, es zu fühlen
Oman ist ein Land, das man nicht in einem Reisekatalog versteht. Es ist kein Ort für Oberflächlichkeit oder Eile. Es braucht keine Inszenierung – weil es in seiner Stille überzeugt. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird nicht nur schöne Fotos mitbringen, sondern echte Erinnerungen.
Vielleicht ist das der Grund, warum viele sagen: Ich kam als Reisender – und ging als Freund.
(Stand: 18.Dez. 2025)
