Nachhaltig reisen in Oman

Nachhaltig reisen in Oman – weniger Konsum, mehr Kultur

Nachhaltigkeit begegnet uns heute überall – auf Websites, in Prospekten, in Social Media. Der Begriff fühlt sich richtig an. Entscheidend ist aber was er ganz konkret für deinen Urlaub bedeutet – und wie wir ihn im Oman praktisch umsetzen: mit weniger Konsum, mehr Kultur und Begegnungen, fairen Partnern vor Ort und Erlebnissen, die berühren, ohne der Umwelt zu schaden. 

Die Frage ist: Wie sieht das ind er Praxis aus, wenn Reisen wirklich nachhaltig sein soll?

Ich finde: Nachhaltigkeit ist kein Marketingbegriff.

Es ist eine Entscheidung.

Und zwar eine, die ich jeden Tag ganz bewusst treffe – in der Planung, in der Auswahl meiner Partner, bei jedem Programmpunkt. Und auch du triffst sie, wenn du dich entscheidest, wie du reisen willst.


Was heißt das konkret – nachhaltig reisen in Oman?

Nachhaltig heißt nicht perfekt. Aber es heißt: Verantwortung übernehmen – so gut man eben kann.

Klar: Wer nach Oman reist, steigt ins Flugzeug. Das lässt sich nicht schönreden. Aber was vor Ort passiert, das lässt sich gestalten. Bewusst und mit Blick auf das große Ganze.

Unsere Reisen beinhalten zum Beispiel:

  • Spenden an Tierschutzprojekte in Oman – aus jeder gebuchten Reise geht ein fixer Beitrag an unseren eigenen, gemeinnützigen Verein (in Gründung).
  • Erlebnisse mit Einheimischen, die direkt davon profitieren – auch Menschen, die sonst kaum vom Tourismus erreicht werden.
  • Unterkünfte bei einheimischen Gastgebern, bevorzugt in Gästehäusern, um lokale Strukturen zu stärken.
  • Kooperationen mit omanischen Guides und Fahrern – nicht mit billigen Arbeitskräften aus dem Ausland, sondern mit Menschen, die ihr Land kennen, lieben und davon leben können sollen.
  • Regelmäßige Clean-up-Aktionen, die durch unsere Reisen mitfinanziert werden.
  • Training und Koordination lokaler Anbieter, damit Qualität, Einkommen und Stolz auf das eigene Angebot wachsen können.

Das alles ist aufwendiger als ein Pauschalpaket von der Stange. Aber genau das macht den Unterschied.


Was kostet das – und warum lohnt es sich trotzdem?

Natürlich ist eine individuell zusammengestellte, nachhaltige Reise nicht zum Dumpingpreis zu haben. Und ja – wir sind manchmal teurer als Veranstalter mit Standardprogrammen, die einfach mehrfach verkauft werden. Aber was du bekommst, ist etwas anderes:

Eine Reise, die auf dich zugeschnitten ist – nicht auf die Masse.

Erlebnisse, die du sonst nicht machen würdest – weil sie nicht im Katalog stehen.

Eine persönliche Betreuung, die auch flexibel reagieren kann – nicht nur abspulen, was im Ablauf steht.

Und vor allem: Du weißt genau, wohin dein Geld fließt – nicht in anonyme Konzerne oder undurchsichtige Strukturen, sondern direkt zu den Menschen vor Ort. In echte Projekte und Ideen, die etwas bewegen.

Greenwashing? Nicht mit uns!

Viele Anbieter werben heute mit Nachhaltigkeit – und man liest dann Sätze wie: „Mit deiner Reise rettest du den Regenwald“ oder „Du unterstützt mit deinem Urlaub bedrohte Tierarten“. Klingt gut, aber oft bleibt unklar, wie das genau funktioniert. Wurde da wirklich gespendet? Wenn ja – wohin? Und was passiert mit dem Geld?

Oft landen solche Beiträge bei großen Organisationen, bei denen niemand so genau weiß, was am Ende wirklich beim Projekt ankommt. Eine Überweisung an Greenpeace oder eine andere NGO mag gut gemeint sein – aber sie ist selten transparent nachvollziehbar.

Ich mache das anders. Bei mir fließt das Geld direkt in Projekte vor Ort – und das kann man auch sehen:

Wenn ich Clean-up-Aktionen mache, kaufen wir Müllsäcke, Handschuhe, Ausrüstung – und zeigen dir, wie wir das Geld verwenden.

Mein Tierschutzverein wird ein eingetragener Verein mit Sitz in Deutschland – und alles, was dort passiert, wird dokumentiert und veröffentlicht.

Ich drehe Videos von den Einsätzen, berichte regelmäßig über Fortschritte und Entwicklungen, und bin dabei komplett transparent.

Keine Zwischenstationen, keine großen Verwaltungsapparate – sondern direkter Impact vor Ort.


Was hast du als Reisender davon?

Vielleicht fragst du dich: Was bringt mir das – außer einem guten Gewissen?

Die Antwort ist: eine Reise, die du so schnell nicht vergisst.

  • Weil du mit echten Menschen sprichst. Weil du Dinge erlebst, die nicht jeder sieht. Weil du mit einem Imker Honig probierst, den du sonst nie entdeckt hättest. Oder eine Teeverkostung mit außergewöhnlichen Sorten machst.
  • Nicht perfekt durchchoreografiert, aber lebendig. Nicht glattgebügelt, sondern echt.

Und ganz ehrlich: Woran erinnerst du dich nach einer Reise wirklich?

An die Poollandschaft vom Hotel? Oder an das Gespräch mit einer omanischen Frau, die dir ihren Alltag zeigt?

An den Reiseleiter, der 20 Leuten erklärt, was bei den UNESCO-Steinen mal war?

Oder an den Moment, in dem du ganz privat mitten in den Bergen stehst und den Sternenhimmel erklärt bekommst?

 

Fazit: Nachhaltigkeit heißt nicht Verzicht – sondern Haltung

Für mich ist nachhaltiges Reisen kein Etikett. Es ist der Kern meiner Arbeit. Es geht nicht darum, alles richtig zu machen. Sondern darum, Dinge bewusst zu tun. Und immer wieder zu hinterfragen, wie es besser geht.

Wenn du Wert legst auf echte Begegnungen, faire Strukturen, respektvollen Umgang mit Natur und Menschen – dann wirst du dich bei mir wiederfinden.

Denn nachhaltiges Reisen heißt nicht, dass man auf Erlebnisse verzichtet.

Sondern, dass man die richtigen Erlebnisse möglich macht.

(Stand: 04.Dez. 2025)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert