Tierschutz beginnt mit Verantwortung – auch im Oman
Warum Tierschutz im Oman so dringend gebraucht wird?
Reisen verbindet – nicht nur Menschen, sondern auch Herz und Verantwortung. Während wir unseren Gästen die Schönheit des Omans zeigen, begegnen wir unterwegs immer wieder einer anderen Realität: Straßenhunden und -katzen, die auf sich allein gestellt ums Überleben kämpfen.
Vielleicht hast du sie auch schon gesehen – an Stränden, in Dörfern oder zwischen den Häusern an den Mülltonnen. Viele von ihnen sind zutraulich, einige vorsichtig, alle berühren auf ihre Weise. Ihre Geschichten bleiben oft unsichtbar. Genau das möchten wir ändern.
In den letzten Jahren ist die Zahl der Straßentiere im Oman und auf der arabischen Halbinsel stark gestiegen. Die Pandemie hat das Problem verschärft: Haustiere wurden ausgesetzt, Kastrationsprogramme (TNR) unterbrochen, viele engagierte Helfer:innen konnten ihre Arbeit während und nach der Pandemie kaum fortsetzen. Gleichzeitig gibt es kaum legale Strukturen, um effektiv zu helfen – Tierheime oder Spendenorganisationen sind staatlich kaum erlaubt. Hilfe kommt fast ausschließlich von privaten Initiativen, getragen von wenigen, die nicht wegsehen.
Unser Herz schlägt auch für die, die keine Stimme haben

Unser Tierschutzverein in Gründung: kleine Schritte, klare Ziele
Neben unserem Reiseunternehmen entsteht ein gemeinnütziger Verein, der sich langfristig dem Tierschutz im Oman widmet. Auch wenn unser aktueller Fokus auf den Oman-Reisen liegt, wollen wir bald aktiv werden – mit nachhaltigen Maßnahmen und einem klaren Ziel: Das Leid der Straßentiere sichtbar machen und verringern.
Geplante Maßnahmen:
Perspektivisch: ein sicherer Ort für Tiere in Not
Unterstützung lokaler Kastrationsprojekte (TNR)
- Aufklärung über Tierschutz und Tierhaltung in der Region
- Medizinische Versorgung für verletzte oder kranke Tiere
- Vernetzung mit Partnern im In- und Ausland
Wie du helfen kannst – verantwortungsvoll reisen, bewusst handeln
Echte Begegnung endet nicht an der Hotelzimmertür. Zur kulturellen Erfahrung gehört auch ein Blick hinter die Kulissen – und Verantwortung dort zu übernehmen, wo sie nötig ist.
Wer mit uns reist, kann auf Wunsch auch diese Seite des Landes kennenlernen. Und wer aktiv helfen möchte, dem zeigen wir verschiedene Möglichkeiten:
- eine kleine Spende oder Patenschaft
- Begleitung von TNR-Aktionen
- Besuche in unserer Partnerklinik für Tiere in Not
- Unterstützung bei Futterrunden
- Flugpatenschaften
- Fotografie für Vermittlungshilfen
- Teilen von Informationen
- … und weitere individuelle Wege auf Anfrage
Denn auch die Tiere sind Teil dieses Landes – und sie verdienen es, gesehen zu werden.

